» Diamanten
Stolzer Besitzer grosser Diamanten zu sein, dieser Wunsche begleidet die Menscheit seir den ersten großen Funden.
Kohlenstoff in seiner reinsten Form, durch ungeheure Hitze und Druck, in Tausenden von Jahren wurde er zum härtesten Material der Welt "gepresst".
Zu Beginn wurden dem Diamanten Heilkräfte und Magie zugesprochen, deshalb wurde er auch zunächst nahe am Herzen als Amulett getragen um seinen Träger vor "bösen Blicken" zu schützen. Er sollte auch für die Liebe dienlich gewesen sein. Als Element von Schmuck war er absolut wichtig.
Zu Beginn schätzen die Menschen "nur" seine Härte, dem Glanz und der Ausstrahlung eines Diamanten wurde keine große Aufmerksam geschenkt. Die bekanntesten Quellen für Diamantenfunde war damals Indien, die Städte Kosala, Harma, Matanga und die bekannteste das Gebiet um Golconda.
Zwei der bedeutendsten Steine wurden auch dort gefunden, die berühmtem Steine "Regent" und "Koh-i-noor. Diamanten wurden auch zu der Zeit in Brasilien entdeckt, mehr oder weniger durch Zufall. Man schürfte hier nach Gold und fand Diamanten. Zeugnis noch heute ist der Name der Stadt "Diamantina" in der Umgebung von Minas Gerais. Brasiliens Bedeutung für Diamantenfunde verblasste als man in Südafrika um 1867 die großen Diamantenminen fand.
Bis heute ist Südafrika das größte und wichtigste Diamantenabbaugebiet der Welt.
Es wurde in 1869 die Bultfontain-Mine gegründet, 1870 folgten Dutoirspan und Jagersfortain. Die Männern, Barnett Barnato und Cecil Rhodes, die sich zunächst lange bekriegten, sind dafür verantwortlich, daß man 1888 die "Reers Concolidated" gegründet hat. Der tatsächliche Gründer des heutigen Diamantenmonopols, Sir Ernest Oppenheimer, kam aber erst 1903 nach Afrika.
Er war maßgebend daran beteiligt, daß sich 1931 90% aller Diamanten-Minen zur "Diamond Corporation" zusammschlossen. Diese nennt man auch "Syndicat". Deren wichtigste Aufgaben heute ist die Forschung und Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Diamanten. Das berühmteste Labor für die Erforschung der Edelsteine, befindet sich in Johannesburg und nennt sich "Diamond Research Laboratory". Die geamte Literatur über das Thema Diamanten wir ebenfalls von "Industrial Diamond Applications" in Johannesburg gesammelt und verwaltet.
Diese Gruppe besitzt eines der weltweit größten Monopole und über sie werden ca. 75% aller Rohdiamanten verkauft. Diese Gruppe ist maßgebend dafür verantwortlich, daß die der härteste und edelste Stein, der Diamant, diese verblüffende Wertbeständigkeit besitzt und schrieb mit den Funden seiner größten Steine weltweit Geschichte.
Einer der berühmtesten Steine war der "Hope", der angeblich über jeden seiner Besitzer Unglück brachte. Die geköpften Marie-Antoinette und Ludwig XVI hatten ihn zuvor besessen. Dieser Diamant wurde später umgeschliffen und vom englischen Bankier Hope erworben, von dem er später auch seinen Namen bekam, er bezahlte damals einen Preis von ca. 21.000 englischen Pfund. Aber das er dann im umgeschliffenen Zustand Glück über seine Besitzer bringen sollte erfüllte sich nicht. Der türkische Sultan Abdul Hamid erwarb in für seine Frau und diese fiel dann Mördern zum Opfer; der Sultan wurde später entthront und starb im Exil. Gerüchten zufolge wurde der Stein dann später von einem russischen Adeligen als Geschenk seiner Mätresse nach Russland geholt, doch das Unglück nahm wieder seinen Lauf. Diese Mätresse war im nicht treu und der Adelige musste seinen Besitz in einem Duell verteiden, bei dem er ums Leben kan. Der Stein tauchte dann in Amerika auf, einer reicher Zeitungsverleger erwarb ihn und wurde kurz darauf geisteskrank. Man erzählt sich auch, daß der berühmte Stein sich auch auf der Titanic befand, die ja bekannterweise 1912 nach einer Kollision mit einem Eisberg sank und unzählige Menschen mit in den Tod riss.
Diamanten werden hauptsächlich für die Herstellung von Schmuck verwendet.
Die Faszination "Diamant" blieb bis heute erhalten. Schicksale, Macht, Liebe gingen einher mit den grossen Diamanten. Diamanten wurden schon in der Geschichte als Druckmittel der Politik, zur Glorifizierung und als Verehrung der schönsten Frauen eingesetzt.