» Smaragde
Der Name "Smaragd" stimmt wie viele Begriff aus der griechischen Sprache und heißt "smaragdos". Der Smaragd ist "Mitglied" der Beyrillgruppe (eine Farbedelsteingruppe).
Die grüne Farbe erhält dieser Farbedelstein vom Metall Chrom, welches im Stein beinhaltet ist. Das spezifische Gewicht des Steins pendelt zwischen 2,68 und 2,79 , die Kristallgeometrie ist hexagonal, die Formen sind prismen- und pyramidenförmig.
Die schönsten je gefundenen Smaragde stammen auf Kolumbien, in der Mine von Muzo wird seit ca. 1950 abgebaut. Speziell die Spanier schätzen und schätzen diesen Farbedelstein ganz besonders und er wird dort hoch gehandelt. Auch wird dieser wunderschöne Farbedelstein zur Verarbeitung für Schmuck verwendet.
Den Smaragd findet man in Kalkspaltadern, wobei die Ausbeute jedoch gering ist. Auch im Ural werden Smaragde abgebaut, ein sehr junges Abbaugebiet liegt in Rhodesien und zwar die Smaragdmine Sandavana. Die Qualität der gefundenen Steine ist sehr hoch und sind tiefgrün.
Auch Mythen und Sagen reihen sich um den Smaragd, so wurde z.B. überliefert, daß in Peru ein Smaragd in der Größe eines Straußeneis als Gott verehrt wurde. Damit hatte dieser Farbedelstein einen sehr hohen Stellewert, auch schon in der Geschichte und wurde auch schon in dieser Zeit zu Schmuck verarbeitet.
Im einem britschen Museum befindet sich ein Smaragd von sage und schreibe 156 Karat. Sogar die Pharaonen besaßen Smaragde von unermesslicher Größe und Wert. Kleopatra ließ von Sklaven Smaragde in Minen abbauen.
In Wien kann man sogar eine Krug bewundert, der aus einem Smaragd geschlieffen wurde. In Amerika befindet sich der Particius, einem Smaragd der 632 Karat wiegt. Die Russen besitzen einen tafelförmig geschliffenen Smaragd von 135 Karat.